Kolonnaden am Kleistpark

Ursprünglich standen die 1780 von Carl von Gontard geplanten und von der Berliner Steinmetzfirma Zeidler&Wimmel aus Sandstein erbauten Königskolonnaden an der Königsbrücke am Alexanderplatz.

Ansicht der Nordkolonnade nach Errichtung der Bahnhofshalle.

Im Jahr 1910 wurden die Königskolonnaden von der Königsbrücke am Alexanderplatz an den Parkzugang Potsdamer Straße versetzt. Die umgesetzten Kolonnaden waren für das von 1909 bis 1913 im historisierenden Neobarockstil, an der Stelle der ehemaligen Glashäuser des botanischen Gartens, errichtete Preußische Kammergericht an der Westgrenze des Parks vorgesehen.

Lageplan mit dem neuen Standort der Kolonnaden am Kleistpark.

Die Kolonnaden im Jahre 1958.